Kein Plastik in die Komposttonne! #wirfuerbio

„Kein Plastik in die Biotonne!“ - Was für viele selbstverständlich ist, bildet den Kern der Kampagne #WIRFUERBIO in Westfalen. Ziel der Aktion ist es, die Aufmerksamkeit auf die Biotonne zu lenken.

20 Jahre nach der Einführung der Biotonne sind die Verbraucher nachlässiger bei der Befüllung der Biotonne geworden. Immer mehr Störstoffe, darunter vor allem Plastik und auch Plastiktüten, landen inzwischen in der Biotonne. Die Kompostwerke stellen fest, dass immer häufiger Dinge in der Biotonne landen, die dort nicht hineingehören.

Beispiel Kaffee: Pulverkaffe und Filter sind ein klarer Fall für die Biotonne, moderne Kaffeekapseln hingegen nicht. Das Kunststoffgehäuse zersplittert während der Verarbeitung im Kompostwerk, die Splitter landen im fertigen Kompost und damit im Garten oder auf dem Feld.

Mit der Kampagne #WIRFUERBIO in Westfalen wollen die Beteiligten für eine sortenreine Bioabfallerfassung werben und sagen daher gemeinsam: „Kein Plastik in die Biotonne!“

Der Bioabfall in Zahlen:

  • Die Menge des gesammelten Bio- und Grüngutes in Westfalen ist absolute Spitze, es kommen 183 Kilo pro Person und Jahr zusammen.
  • Der gesammelte Restmüll ist weniger: durch die konsequente Mülltrennung sind das nur 143 Kilo pro Person und Jahr.

Aber: Die Qualität des gesammelten Bioabfalls sinkt. Weitere Infos rund um die Kampagne auf www.wirfuerbio.de/geg-gt 

Übrigens: Auch kompostierbare Tüten gehören nicht in den Biomüll!

Hier geht es zum Radiospot von #wirfuerbio

Gratis-Aufkleber für die Biotonne gibt es im Rathaus, Zimmer 28.

Simone Marquardt

Büro der Umweltbeauftragten, Abfallberatung

Tel. 05203/705-65
E-mail simone.marquardt@gt-net.de
Zimmer 28