Vorsicht beim Eichenprozessionsspinner

Foto mit Nest vom Eichenprozessionsspinner
Foto mit Nest vom Eichenprozessionsspinner

Bürgerinnen und Bürger, die ein Nest des Eichenprozessionsspinners im öffentlichen Raum wie Parks und Grünanlagen entdecken, sollen dies der Stadt Werther (Westf.) unter Telefon 705-0 melden. Dabei ist es wichtig, den genauen Fundort zu nennen.

Mitarbeiter der Stadt führen regelmäßig Kontrollen auf städtischen Flächen durch. Bis jetzt gibt es auf städtischen Flächen noch keine Bäume oder Sträucher, die vom Eichenprozessionsspinner befallen sind.

Generell gilt: Halten Sie Abstand von befallenen Bäumen und versuchen Sie nicht die Nester selbst zu entfernen. Denn der Eichenprozessionsspinner hat giftige „Brennhaare”, die durch den Wind weitergetragen werden können. Beim Körperkontakt kann das Gift zu Hautreaktionen und Atemnot führen. Wer mit den „Brennhaaren” in Berührung gekommen ist, sollte auf jeden Fall duschen und die Kleidung wechseln. Sind die Augen betroffen, sollte mit Wasser ausgespült werden. Bei starken Beschwerden sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.

Um die Raupenbekämpfung auf Privatgrundstücken müssen sich die Eigentümerinnen und Eigentümer selbst kümmern. Vorsichtshalber sollte der betroffene Bereich abgesperrt werden. Zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners sollten Fachfirmen hinzugezogen werden. Die Feuerwehr und auch die Mitarbeiter des Bauhofes stehen für die Entfernung der Nester nicht zur Verfügung, da eine besondere Schulung im Bereich der Schädlingsbekämpfung erforderlich ist.

Bild eines Eichenprozessionsspinners
Bild eines Eichenprozessionsspinners

Dr. Nadine Dannhaus

Umweltbeauftragte

Tel. 05203/705-48
E-mail nadine.dannhaus@gt-net.de
Zimmer 28