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„Hier gelangen Sie zur Umfrage“  https://www.soscisurvey.de/mobil-kreisgt 

 

 

 

                                 

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
ob zur Arbeit, zur Schule, zum Einkaufen oder zum Kino: Mobilität betrifft uns alle in unserem täglichen Leben. Ihre Ziele erreichen Sie zu Fuß oder Sie fahren mit dem Fahrrad, dem Auto, dem Bus oder der Bahn. Damit Sie schnell und komfortabel an Ihr Ziel kommen, benötigen Sie gut ausgebaute Fuß- und Radwege, Straßen sowie einen funktionierenden öffentlichen Personennahverkehr. Und jeder, der mit mehreren Verkehrsmitteln unterwegs ist, weiß, wie wichtig ausreichend Parkplätze und Fahrradabstellplätze sowie vor Wind und Regen schützende Wartehallen an Bahnhöfen und Haltestellen sind.
Der Kreis Gütersloh und die Stadt Werther (Westf.) sind gemeinsam für die Planungen und Projekte in diesem Bereich zuständig. Damit diese zu einer gelungenen Gesamtkonzeption führen, die sich an den Bedürfnissen der Menschen ausrichtet, möchten wir Sie gern in den Planungsprozess einbinden.
Wir bitten Sie, sich an unserer kreisweiten Umfrage zu beteiligen. Ihre Meinung ist uns wichtig und hilft uns bei zukünftigen Planungen.
Um die Umfrage schnell, einfach und kostengünstig durchzuführen, finden Sie im Internet auf der Seite www.vvowl.de/umfrage einen Fragebogen, den Sie bequem in wenigen Minuten am Computer ausfüllen können. Wenn Ihnen kein Computer mit Internetanschluss zur Verfügung steht, erhalten Sie auf telefonische Anfrage (Tel: 0 52 03 / 70 5-0) auch eine gedruckte Version zugesandt. Bitte nehmen Sie sich ein wenig Zeit und füllen Sie die Befragung bis zum 15.04.2014 aus. Der Zeitraum für die Umfrage ist bewusst sehr kurz gehalten, damit alle Aussagen unter vergleichbaren Bedingungen erhoben werden.
In der Befragung werden Sie unter anderem gebeten, für einen Wochentag alle Wege zu notieren. Aus statistischen Gründen ist es wichtig, dass wir eine Stichprobe über alle Wochentage erhalten. Wählen Sie daher bitte den Wochentag, auf den Ihr Geburtstag im Jahr 2014 fällt. Für diesen Wochentag protokollieren Sie bitte Ihre Wege und füllen anschließend den Fragebogen aus.
Nach Auswertung der Ergebnisse werden wir diese im Internet veröffentlichen.
Teilen Sie uns Ihre Mobilitätsbedürfnisse, Ideen und Anregungen mit! Ihre Angaben bleiben selbstverständlich anonym.
Für Ihre aktive Mitwirkung danken wir Ihnen sehr herzlich!


Sven-Georg Adenauer                                                 Marion Weike
Landrat Kreis Gütersloh                                   Bürgermeisterin Stadt Werther

 

 

 

Mobilitätsumfrage: 171.000 Haushalte erhalten Einladung

27.03.2014. Welche Wünsche haben die Bürgerinnen und Bürger für die Zukunft, wenn es um die Frage der Mobilität im Kreis Gütersloh geht? In welche Projekte soll Geld investiert werden, wo ist dies in den Augen der Menschen sinnvoll? Welche Angebote sollten verbessert werden? Auf diese und viele weitere Fragen erhofft sich der Kreis Gütersloh Antworten mit Hilfe einer Mobilitätsumfrage, zu der alle 171.000 Haushalte im Kreis Gütersloh eingeladen sind.

Teilnehmer des PressegesprächsGroßbildansicht <small>Hoffen auf eine rege Beteiligung bei der Mobilitätsbefragung (v.l.): Stefan Honerkamp, Nils Werner (beide VVOWL), Bürgermeister Klemens Keller (Borgholzhausen), Landrat Sven-Georg Adenauer und Fachbereichsleiter Frank Scheffer.</small>

"Wir wollen, dass die Bürgerinnen und Bürger bei uns im Kreis mobil bleiben", erklärte Landrat Sven-Georg Adenauer bei der Vorstellung der Umfrage. Der Kreis Gütersloh wolle die Menschen mitnehmen bei der Planung der Zukunft. "Der Erfolg hängt ganz wesentlich von einer hohen Teilnahme ab", betonte er und rief auf, bei der internetbasierten Umfrage mitzumachen. Zusammen mit Bürgermeister Klemens Keller (Borgholzhausen), Frank Scheffer (Fachbereichsleiter Bauen und Umwelt) sowie Stefan Honerkamp, stellvertretender Geschäftsführer des Verkehrsverbunds Ostwestfalen-Lippe (VVOWL) stellte der Landrat die Umfrage bei einem Pressegespräch im Kreishaus Gütersloh vor. Mobilität spielt eine wichtige Rolle im täglichen Leben: Der Kreis und die Kommunen haben in diesem Bereich Aufgaben zu erfüllen, die sich direkt auf die vor Ort wohnenden Menschen auswirken, etwa durch Maßnahmen im Radwege- und Straßenbau sowie im ÖPNV. Keller, Sprecher der Bürgermeister im Kreis Gütersloh, stellte heraus, dass Mobilität nicht an Gemeinde- oder Stadtgrenzen ende und es daher wichtig sei, die Daten kreisweit zu erheben. Außerdem könnten die Ergebnisse auch den Kommunen für eigene Planungen dienen.

Eine zukunftsfähige Mobilität müsse sich, so der Tenor des Pressegesprächs, an verschiedenen Randbedingungen orientieren: Sie muss den demographischen Wandel berücksichtigen (Stichwort Barrierefreiheit, zurückgehende Schülerzahlen, Sicherung des ÖPNV), den Klimaschutz (CO2-Einsparung) vorantreiben und die Faktoren Arbeit und Freizeit einbeziehen. Gerade in einem vergleichsweise zersiedelten Flächenkreis eine große Herausforderung. Der Kreis Gütersloh steht vor zwei Aufgaben in Sachen Mobilität: Aufstellung eines Mobilitätskonzeptes, das als ein Leitprojekt im Klimaschutzkonzept des Kreises verankert ist und die Fortschreibung des Nahverkehrsplanes, der Grundlage für die Entwicklung des ÖPNV im Kreisgebiet ist. Um nicht zuletzt für diese beiden Aufgaben aktuelles Datenmaterial zur Verfügung zu haben, entschied man sich für die internetbasierte Bürgerbefragung. Jeder Haushalt im Kreis Gütersloh erhält ab Donnerstag, 27. März, auf dem Postweg eine Einladung zu der Befragung. Über den darin aufgeführten Link können dann alle Mitglieder eines Haushalts einen eigenen Fragebogen im Internet ausfüllen.

Die Befragung bezieht sich auf das gesamte Spektrum Mobilität, auf alle Arten der Fortbewegung, vom Fußgänger über den Radfahrer, Autofahrer, Bus- und Bahnfahrer, beschrieb Honerkamp die Fragen. Der VVOWL wird die Befragung durchführen. Die Umfrage erfolgt anonym. Sie erfolgt in der Regel über das Internet, daneben liegen Fragebögen in Papierform in den Bürgerbüros aus. In Werther bekommen Bürgerinnen und Bürger auf telefonische Anfrage ein Exemplar zugeschickt.

Ein Aspekt der Befragung zielt darauf, inwieweit eine Vernetzung der verschiedenen Fortbewegungsmittel - zum Beispiel zwischen Auto und Bahn, Bus und Bahn oder Fahrrad und Bus - erfolgt. Dadurch erhofft man sich beispielsweise Aussagen zur Notwendigkeit von Fahrrad- beziehungsweise Auto-Abstellplätzen und auch von Fahrplananpassungen im ÖPNV.

Bei der Befragung werden nicht die Städte als Ganzes, sondern die einzelnen Ortsteile einbezogen. Dieser kleinräumige Bezug berücksichtigt, dass die Anforderungen an die Ausge­stal­tung zum Beispiel des ÖPNV oder der Radwege innerhalb eines Ortes durchaus sehr unterschiedlich sein können.

Herzstück der Befragung ist das Wegeprotokoll, so Honerkamp: Die Teilnehmer sollen für einen Tag angeben, welche Wege sie mit welchen Verkehrsmitteln zurückgelegt haben. Dadurch erhoffen sich die Verantwortlichen Aufschlüsse über das aktuelle Mobilitätsverhalten und den Aktionsraum der dort wohnenden Bevölkerung. Welche Wege werden stark, welche weniger genutzt? Ein Mangel im Verkehrssystem kann aber auch sein, dass bestimmte Verkehrsmittel oder -wege  abgelehnt beziehungsweise kaum genutzt werden. Auch darüber soll die Umfrage Klarheit verschaffen.