Vortrag im Museum „Das Kirchspiel Werther und der Krieg 1914-1918“

Am 28. Oktober stellen Eva Bloss-Vögler vom Stadtarchiv Werther und Ute Dausendschön-Gay vom Arbeitskreis „Spuren jüdischen Lebens in Werther“ in einem Vortrag im Museum Peter August Böckstiegel das Buch „Das Kirchspiel Werther und der Krieg 1914-1918“, seine Entstehungsgeschichte und einzelne Schicksale daraus vor. Es war wenige Jahre nach Ende des ersten Weltkrieges als gebundene Ausgabe erschienen, zuvor übermittelte es in einer Art Loseblattsammlung Nachrichten aus dem Felde an die daheim in Sorge wartende Bevölkerung. Umgekehrt brachte es den Soldaten an der Front Nachrichten aus der Heimat. Noch heute befinden sich Exemplare des „Kirchspiels“ im Bücherschrank einiger Wertheraner Familien; wer ein Exemplar dieses Buches hat, kann dieses zum Vortrag mitbringen. Zu Gast an diesem Abend sind außerdem Heinrich Heining, Eckhard Kleine-Tebbe und Hermann Pohlmann, zwei Nachkommen von Kriegsteilnehmern, in deren Familien die Erinnerung an die Ereignisse des ersten Weltkriegs und wichtige Unterlagen über Jahrzehnte bewahrt wurden.

Der Vortrag findet im Rahmenprogramm zur Ausstellung „Peter August Böckstiegel – Neue Anfänge 1919/1945“ (noch bis 18. Dezember) statt und ergänzt die parallel gezeigte Studio-Ausstellung „Werther im ersten Weltkrieg 1914-18“.

Beginn ist um 18 Uhr, der Eintritt beträgt 5 Euro. Anmeldungen unter buchung(at)museumpab.de oder 05203-2961220 (Mi-So 12-18 Uhr).